Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Université Aix-Marseille und der Universität Hildesheim wurde zum 1. Dezember 2013 mit der Unterstützung und Förderung durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) das internationale Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ eingerichtet. Beide Universitäten bieten bereits seit 2001 den integrierten deutsch-französischen Doppelmaster Kulturvermittlung/Médiation Culturelle de l’Art an. Nach den ersten beiden Förderphasen wurde das Programm von der DFH erneut positiv evaluiert und in eine dritte fünfjährige Förderphase (2023-2028) überführt.
Das Promotionskolleg richtet sich an Absolvent*innen, die mit einem Universitätsabschluss die Berechtigung zur Promotion erworben haben. Voraussetzung ist eine überdurchschnittliche Note im Masterabschluss oder eines vergleichbaren universitären Abschlusses und die Einreichung eines Exposés in zwei Sprachen. Dieses muss neben einer passenden inhaltlichen Fragestellung auch den Bezug zum internationalen Promotionsverlauf darlegen. Nachweise der Sprachkenntnisse, ein themenbezogener Lebenslauf sowie eine Publikationsliste sind ergänzend vorzulegen. Vorzugsweise richtet sich das Programm an die Absolvent*innen des Hildesheimer oder anderer deutsch-französischer Masterprogramme. Darüber hinaus ist es jedoch für fachlich passende Projekte offen.
Die Promotionsprojekte vereint ein Fokus auf die Reflexion von Formaten und Diskursen von Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art. Promotionsprojekte, die am Institut für Kulturpolitik (Prof. Dr. Julius Heinicke) angesiedelt werden.
Die Förderung im Rahmen des Promotionskollegs durch die DFH umfasst ein Stipendium als Mobilitätsbeihilfe von maximal 18 Monaten in der Auslandsphase in Höhe von 700 Euro monatlich. Neben dieser finanziellen Förderung besteht andererseits die Möglichkeit zur Teilnahme an zahlreichen Diskursveranstaltungen des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“ am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Promovierende können sich zusätzlich für eine deutsch-französische Doppelbetreuung entscheiden. Im Rahmen einer Cotutelle-de-thèse bietet die DFH weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten an.
Die Bewerber*innen werden gebeten, folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen :
Alle Unterlagen sind zu richten an :
Universität Hildesheim
Institut für Kulturpolitik
Prof. Dr. Julius Heinicke
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim
Weitere Informationen finden sie auf der Website des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.
Detailfragen können an Dr. Daniel Gad (kupo-int chez uni-hildesheim.de) gerichtet werden.
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