Transkulturelle Kulturvermittlung im deutsch-französischen Vergleich - Symposium 2022

Symposium zum 20. Jubiläum des Doppeldiploms

Am 2. Dezember 2022 feierten Studierende, Alumni, ehemalige und aktuelle Programmbeauftragte und die DozentInnen das 20jährige Bestehen der Kooperation zwischen dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und dem Departement Arts, Lettres & Sciences humaines der Aix-Marseille Université : Seit 2001 führt die Kombination der zwei Studiengänge Kulturvermittlung und Médiation culturelle des arts zum doppelten Abschluss (Diplom/Master oder Doktortitel) und wird jedes Jahr wieder von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert.

Mit drei Gesprächsrunden und Inputs aus der beruflichen Praxis der AbsolventInnen wurde der Festakt auch wissenschaftlich begangen. Aktuelle Fragestellungen wie der einer transkulturellen Vermittlung, partizipativer Ansätze und einer gewünschten Diversität der Publikumsgruppen sowie Fallstudien zur außereuropäischen Kulturpolitik wurden beim Gastgeber in der französischen Botschaft Berlin diskutiert.

Panel 1

Cultural Governance für kulturelle Teilhabe im Vergleich Deutschland-Frankreich

Panel 2

Konzepte der Kulturvermittlung und Médiation Culturelle mit Fokus auf der Frage nach einer transkulturellen und diversitätsorientierten Vermittlung

Panel 3

Internationale Kulturpolitik im Vergleich : Eine Europäische Perspektive der Transformation in Kooperation mit aussereuropäischen Partner*innen

Grußworte

Einleitende Grussworte zum 20-jährigen Jubiläum des deutsch-französischen Studiengangs Kulturvermittlung/Médiation culturelle des arts zwischen der Universität Hildesheim und der Aix-Marseille Université

Herr Dr. Bernard Ludwig, Attaché für Hochschulkooperationen eröffnete das Symposium mit seinen Grußworten und hieß alle Anwesenden im Namen der Französischen Botschaft in Berlin Willkommen.

Referenzen :
Ambassade de France à Berlin

Deutsch-Französisches Forum in Straßburg/
Forum franco-allemand à Strasbourg

Bettina Kluge
Foto : Daniel Kunzfeld

Die Vizepräsidentin für Internationales der Universität Hildesheim, Prof. Dr. Bettina Kluge, gratulierte zum langjährigen Bestehen des Doppelmasters und PhD-Track und wünschte weitere 20 Jahre Existenz für die Kooperation zwischen Marseille und Hildesheim. Sie wies unter anderem auf die Wichtigkeit der Mehrsprachenkompetenz hin.

Referenz :
Mehrsprachigkeit

Profil Bettina Kluge

Stefan Krankenhagen

Als Dekan des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim betonte Prof. Dr. Stefan Krankenhagen in seinen Glückwünschen die Meisterleistung der 20jährigen Kontinuität der deutsch-französischen Universitätskooperation und stellte das hohe Engagement der verantwortlichen ProfessorInnen in den Mittelpunkt.

Referenzen :
Profil Stefan Krankenhagen

Die aktuellen Verantwortlichen des Doppelmasters und PhD-Tracks Prof. Dr. Julius Heinicke, Prof. Dr. Birgit Mandel und Prof. Dr. Yannick Butel erinnerten und dankten den Initiatoren und auch VorgängerkollegInnen in Marseille und Hildesheim, so Lothar Prisor, Wolfgang Löffler, Wolfgang Schneider, Jean-Charles Berardi und Gilles Suzanne, und erzählten nicht nur von den Herausforderungen einer doppelten akademischen Kultur, sondern auch mit anekdotischer und freundschaftlicher Nostalgie.

Daniel Gad

Durch das Programm leitete Dr. Daniel Gad.

Dr. Daniel Gad ist aktueller Koordinator des Doppelmasters und PhD-Tracks Kulturvermittlung/ Médiation culturelle des arts und Geschäftsführer des UNESCO-Lehrstuhls in Cultural Policy for the Arts in Development

Referenzen :
Profil Daniel Gad

Natalie Meissner

Im Namen des MédArtsKultur Alumni Vereins begrüßte dessen Vorsitzende, Natalie Meissner, den Saal und stellte die zahlreichen Aktivitäten dieses Netzwerkes der Studierenden und AbsolventInnen in enger Zusammenarbeit mit den beiden Universitäten vor. Die Diplomkulturwissenschaftlerin, M.A., Kulturvermittlerin und Leiterin von justMarseille !, Agentur für Studienreisen und urbane Spaziergänge, lud das Publikum nach Marseille ein.

Referenzen :
Profil Natalie Meissner

JustMarseille ! – Kulturvermittlungen und Stadtspaziergänge in Marseille

Panels

Panel 1

Cultural Governance für kulturelle Teilhabe im Vergleich Deutschland-Frankreich

mit Marion Touze & Maria Nesemann & Prof. Dr. Birgit Mandel

Birgit Mandel

Birgit MANDEL führt in die Thematik "Cultural Governance für kulturelle Teilhabe im Vergleich Deutschland-Frankreich" ein und berichtet von der Studie "Chancengerechte Teilhabe an öffentlich geförderten Theatern", die sie am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim leitet und die von der Deutschen Forschungsgesellschaft gefördert wird.

Sie moderiert die Gesprächsrunde und stellt folgende Fragen :
1- Inwieweit zeigt sich in der alltäglichen Vermittlungspraxis der Theaterhäuser und Festivals, dass es länderspezifische kulturpolitische Vorgaben gibt ?
2 - Welchen Einfluss haben die unterschiedlichen Berufsbezeichnungen und Profile auf die Kulturvermittlungsarbeit ?
3- Was können die beiden Länder voneinander lernen in Bezug auf kulturelle Teilhabe ?

Prof. habil. Dr. Birgit Mandel leitet den Masterstudiengang Kulturvermittlung sowie den Bachelor-Studiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis.

Autorin zahlreicher Publikationen ist Birgit Mandel die Referenz für Kulturmanagement und Audience Development in Deutschmand. Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte im Bereich Kulturvermittlung, kultureller Bildung und Kulturpolitik führte sie Besucherstudien und Bevölkerungsbefragungen durch.

Ihr fundiertes Wissen baut auch auf langjähriger Berufspraxis in der Öffentlichkeitsarbeit auf, u.a. für die Berliner Festspiele, den Berliner Kultursenat sowie das Theater Bar jeder Vernunft.

Profil Birgit Mandel

Maria Nesemann

Maria Nesemann gibt Einblicke in die Ergebnisse ihrer in Frankreich und Deutschland geführten Interviews mit Kulturschaffenden an öffentlich geförderten Theatern. Sie sind Teil einer vergleichenden Studie für das DFG-Projekt (Deutsche Forschungsgesellschaft) "Chancengerechte Teilhabe an öffentlichen geförderten Theatern - Theater Governance und Audience Development-Strategien in Deutschland, Frankreich und England" unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit MANDEL.

Maria Nesemann hat 2019 den Doppelmaster abgeschlossen und war 4 Jahre lang im Vorstand des Alumni Vereins MédArtsKultur Alumni e.V. aktiv.
Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.
Sie gehört auch dem internationalen Kernteam von PENGO an, einem Netzwerk junger Kulturschaffender aus Ruanda, Uganda und Deutschland.

Profil Maria Nesemann

Marion Touze

Marion TOUZE stellt ihre Erfahrungen aus der beruflichen Praxis mit den Unterschieden zwischen deutschen und französischen Ansätzen der Kulturvermittlung und die Herausforderungen der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den beiden Festivals PERSPECTIVES und LOOSTIK vor. Die beiden Festivals der Bühnenkunst finden jährlich in den Regionen Saarland und Grand Est statt.
Sie weist u.a. auf die linguistische Schwierigkeit hin, Stellen und Zuständigkeiten für die Beziehung mit den Publikumsgruppen in den Institutionen und Organisationen des Theatersektors zu bezeichnen.

Referenzen :

Festival PERSPECTIVES
Festival LOOSTIK

Marion im Gespräch für das Webmagazin SZENIK

Panel 2

Konzepte der Kulturvermittlung und Médiation Culturelle mit Fokus auf der Frage nach einer transkulturellen und diversitätsorientierten Vermittlung

mit Julia Effinger & Carl Adalsteinsson & Prof. Dr. Yannick Butel

Yannick Butel

Yannick Butel führt durch die Gesprächsrunde zum Thema „Konzepte der Kulturvermittlung und Médiation Culturelle mit Fokus auf der Frage nach einer transkulturellen und diversitätsorientierten Vermittlung". Gleich zu Beginn hinterfragt er den Begriff des Transkulturellen und fordert die Diskussionspartner Julia Effinger und Karl Adalsteinsson mit folgenden Fragen heraus :

1 - Welche Rolle spielte der Begriff „Transkulturalité“ in Eurem Studium ?
2 – Stellt sich die Frage nach dem Wir und dem Anderen in Eurer täglichen Vermittlungspraxis ?
3- Was sind die Effekte von immersiven Praktiken partizipativer Projekte fûr sie gewünschte Diversität der Publikumsgruppen ?
4 – Schreiben sich Eure Aktionen mehr in die Gegenwart ein oder sind sie zukunftsorientiert ?
5 - Beschäftigt Ihr euch mit dem Begriff der Transbürgerschaft und spiegelt sich das in Euren Projekten wider ?
6 - Wie schaffen wir Gemeinsamkeit ?

Referenzen :

BALIBAR Étienne, Nous, citoyens d’Europe ?Les frontières, l’État, le peuple. La Découverte, « Cahiers libres », 2001, ISBN : 9782707134608. DOI : 10.3917/dec.balib.2001.02.

Érudit, Repenser le numérique au 21ème siècle, La citoyenneté transnationale : idéaux et réalités européennes par Claus Leggewie, 22 janvier 2013

Prof. Dr. Yannick Butel ist Dozent für szenische Künste und Ästhetik im Fachbereich Kulturvermittlung der Aix-Marseille Université. Im Forschungslaboratorium der Kunstwissenschaften (LESA - Laboratoire d’Etudes en Sciences des Arts) ist er für die Forschungbereiche : « Kritikräume : geopolitische Dimensionen von künstlerischen Produktionen und Kunstdiskursen » und « Künste, Gesellschaft, Schriften und transmediterranne Dynamiken“ zuständig.
Er ist Autor, Dramaturg und Theaterkritiker.

Yannick Butel Profil LESA

Autor bei EDITIONS HARMATTAN

Autor bei BABELIO

Film Et je dois trouver ici le ciel pour devenir oiseau,
film de Yannick Butel & Emmanuel Roy, 81 minutes - 2018 - en diffusion

Acteurs de cristal, rencontre avec Valérie Dréville de Yannick Butel, Tell Me Films / Pays des Miroir

Carl Adalsteinsson

Carl Adalsteinsson arbeitet das Zentrum der Pluriellen Künste Ettelbrück (Centre des Arts Pluriels Ettelbruck - CAPE) und berichtet von den Herausforderungen einer Programmbespielung an einem Ort, an dem die Arbeitssprachen im Alltag schon mehrfach sind : Luxemburgisch, Französisch, Deutsch, Englisch...
In welcher Sprache sollen die Aufführungen stattfinden ?
Wie holt man die AnwohnerInnen von Ettelbrück, einer Stadt mit 10.000 EinwohnerInnen und dem geringsten PIB des Landes, ins Haus ? Welche Beziehung zu einem potentiellen "zukünftigen Publikum" aufbauen ? Wie aus dem Kunstzentrum kein "Palast der schönen Künste" machen ?

Referenzen :
Zentrum der Pluriellen Künste Ettelbrück (Centre des Arts Pluriels Ettelbruck - CAPE)

Seit 2014 ist Carl Adalsteinsson der künstlerische Leiter des CAPE. Nach seinem Universitätsstudium trat er 2005 in das Team der Philharmonie Luxemburg ein, wo er nacheinander verschiedene Positionen in den Abteilungen Produktion und Programmgestaltung bekleidete. Er nimmt auch eine aktive Rolle im Prozess der Fusion zwischen dem Konzerthaus und dem Philharmonieorchester in den Jahren 2012-2013 ein. Zwischen 1997 und 2009 war er für die Organisation von vier Ausgaben des Internationalen Percussion-Wettbewerbs Luxemburg verantwortlich und arbeitete unter anderem bei den Salzburger Festspielen und beim Radiosender 100,7. In den Jahren 2020 und 2021 war er Mitbegründer der Assitej Luxembourg und der L’Alliance Musicale, deren Vorsitz er derzeit innehat, und sitzt außerdem in mehreren Verwaltungsräten kultureller Einrichtungen.

Université de Provence
• Master (M.A.) en Médiation culturelle des arts
• 2002 - 2006
Universität Hildesheim
• Diplom-Kulturwissenschaftler
• 2001 - 2006

Quelle : Paperjam

Julia Effinger

Julia Effinger teilt ihre Sicht auf die Praxis und theoretischen Überlegungen, die ihrer Arbeit als Projektleiterin bei der Stiftung Genshagen im Süden Berlins, zu Grunde liegen. Sie organisiert Begegnungen in unterschiedlichen Formaten, bei denen gesellschaftliche Fragen aus der Perspektive von Kunst und Kultur diskutiert werden. Sie wirft die Frage des Anderen auf, der Diversität des Personals des Kultursektors, des Publikums, in den kuratierten Kunstwerken... und berichtet von transformatorischen Prozessen in der künstlerischen Praxis bei Jugendprojekten.
Refrenzen :
Stiftung Genshagen
Vorstellungsfilm Stiftung Genshagen
Neighbourhood in Europe – Shaping cohesion : Artistic youth project & European symposium
Projet « Le laboratoire nomade d’Utopie », Fondation Genshagen

Julia Effinger war die erste Studierende des 20jährigen deutsch-französischen Doppelstudiengangs Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis/Médiation culturelle de l’art (Hildesheim/Aix-Marseille) und arbeitet seit 2011 als Projektleiterin im Bereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa bei der Stiftung Genshagen.

Nach Stationen im internationalen Kulturaustausch/Projektmanagement und -leitung, z.B. bei der Berliner Kulturveranstaltungs-GmbH und dem Internationalen Jugendkunst- und Kulturzentrum Schlesische27, war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und als Leiterin der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Berlin beschäftigt. Darüber hinaus freiberufliche Tätigkeiten im Bereich Kulturelle Bildung und Kulturaustausch für Auftraggeber wie DFJW, BKJ, Kulturprojekte Berlin GmbH, Jugendkunstschule Atrium, sowie Moderations- und Vortragstätigkeiten.

Expertise und Schwerpunkte : Kulturelle Bildung und Kulturpolitik in Deutschland, Frankreich und Europa, Kulturaustausch, Kulturarbeit in ländlichen Räumen, Jugendbeteiligung und Digitalisierung

Veröffentlichungen :
Bibliotheken als Speerspitze beim Erreichen der "Ausgeschlossenen Frankreichs" ? - Kulturpolitische Entwicklungen zum Schwerpunkt
Kulturvermittlung unter Emmanuel Macron
, Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 161 II/2018

Bérardi, Jean-Charles ; Effinger, Julia : « Kulturvermittlung in Frankreich », dans : Mandel, Birgit (éd.) : Kulturvermittlung zwischen kultureller Bildung und Kulturmarketing, Bielefeld : Transcript, 2005

Panel 3

Internationale Kulturpolitik im Vergleich : Eine Europäische Perspektive der Transformation in Kooperation mit außereuropäischen Partner*innen

mit Caroline Assad & Martin Berghane & Michèle Brand & Prof. Dr. Julius Heinicke

Julius Heinicke

Julius Heinicke führt durch das Gespräch mit Carolin ASSAD, Martin BERGHANE und Michèle BRAND. Der Professor für Kulturpolitik greift die Stichwörter „Würde“ und „Transbürgerschaft“ des Panel 2 wieder auf. Er weist auf die aktuelle Debatte über die Sammlungen in europäischen Museen und die Restitution von geraubten Kunstwerken im Rahmen der Provenienzforschung und die Vorreiterrolle der aktuellen französischen Regierung hin.

Folgende Fragen diskutiert er mit den Panelgästen :

1 – In welchen Projekten der außereuropäischen Kulturpolitik steckt Ihr gerade ?
2 – Welche Beispiele und Themenfelder gibt es, wo Ihr sagt, da gibt es Anknüpfungspunkte zwischen den Regionen, in denen Ihr forscht : z.B. Migration, Flucht, Genderthemen, fûr einen anderen Dialog ?
3- Wie sehen diese Kulturvermittlungsräume eigentlich aus ?
4 – Welche Empfehlungen habt Ihr für eine internationale Kulturpolitik aus europäischer Perspektive ?

Prof. Dr. Julius Heinicke ist Professor für Kulturpolitik und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls „Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen“ (UNESCO Chair in Cultural Policy for the Arts in Development) und seit Januar 2022 Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim. Von 2017-2020 war er Professor für „Angewandte Kulturwissenschaften“ an der Hochschule Coburg und leitete das Wissenschafts- und Kulturzentrum. Seit 2018 ist er Projektleiter des Forschungsprojekts „Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung“.

Julius Heinicke und Lisz Hirn im Gespräch
„Scheitern gehört zur Kunst“

Michèle Brand

Michèle Brand ist akademische Mitarbeiterin der Zeppelin Universität Friedrichshafen, am Department für „Culture and Media Policy Studies“. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am UNESCO Chair ,Cultural Policy for the Arts in Development’ am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und promoviert hier zum Thema “Les plumes contre les armes" - Kulturarbeit als Krisenprävention im Auftrag auswärtiger Kulturpolitik am Beispiel der Republik Mali. Sie arbeitet ebenfalls bei coculture und als selbständige Übersetzerin (Französisch-Deutsch). Als CrossCulture Fellow des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) war sie in Beirut (Libanon) bei den gemeinnützigen Organisationen Al Mawred Al Thaqafy und Action for Hope tätig. Im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit organisierte sie mehrere Veranstaltungen zum Schutz der Freiheit des künstlerischen Ausdrucks sowie Konferenzen und internationale Forschungsworkshops, u.a. in Berlin, Tunis und Beirut.

Referenzen :
Fortbildungsprogramm für verfolgte Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturmanager des UNESCO-Lehrstuhl der Universität Hildesheim

Krisenprävention und Stärkung der sozialen Kohäsion durch die Förderung des malischen Kultursektors

Forschungskooperation zwischen dem UNESCO Chair Universität Hildesheim und Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit Mali

Advanced Training in Co-Creating Avenues for Culture and Sustainable Development, Zeppelin Universität

Coculture e.V. , Arbeit mit politisch verfolgten KünstlerInnen

Ubuntu-Philosophie, BR2,

Ubuntu-Philosophie, Neue Zeit

La philosophie UBUNTU, Wikipedia fr,

Profil Michèle Brand bei Coculture

Veröffentlichungen :
Michèle Brand, Meike Lettau
Die Rolle von Jugendlichen als ,Agents of Change’ zur Krisenprävention und Stärkung der sozialen Kohäsion durch die Förderung von Kunst und Kultur in Mali
DOI : 10.14361/zkmm-2021-0202
in Journal of Cultural Management and Cultural Policy / Zeitschrift für Kulturmanagement und Kulturpolitik

Carolin Assad

Caroline Assad ist Research Project Coordinator am Deutschen Zentrum für Integration und Migration (DeZIM). Sie absolvierte ihren Master-Abschluss in Erziehungs-/Bildungswissenschaften an der FU Berlin zum Thema „Willkommensklassen als Bildungsdiskurs“. Sie arbeitete unter anderem als Dozentin an der German University Cairo auf dem Berlin Campus, als Assistentin der Projektkoordination im DAAD-Projekt Gender Equality in the Egyptian Higher Education System in Kairo und in Berlin und im Servicezentrum Forschung an der HU Berlin. Im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der Organisation CamP Group gGmbH leitet sie Projekte in Evaluations-, Beratungs- und Bildungssettings, die durch hohe Heterogenität, Mehrsprachigkeit und komplexe Netzwerkstrukturen ausgezeichnet sind. Nach Arbeitserfahrungen in Evaluations-, Beratungs- und Bildungssettings, arbeitet sie zurzeit als Geschäftsführerin vom gemeinnützigen Verein Wir machen das und absolviert ein Fellowship-Programm an der Jungen Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
Sie plant eine Promotion mit dem Arbeitstitel „Egypt’s cultural policy. From Nation-building to Nation-branding.“ Am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Quelle u.a.

Referenzen :
Caroline Assad : ‘We’re Hoping to Achieve a Shift to a Wider Conciousness’, By Mari Odoy, ARABLIT & ARABLIT QUARTERLY
Fallstudie „Diversität in Förder- und Kooperationsstrukturen der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik“

Profil Carolin Assad

Veröffentlichungen :
A Feminist Foreign Policy for Germany Is Not Enough, Caroline Assad & RachelHerp Tausendfreund, Mar 18, 2022

Martin Berghane

Martin Berghane ist wissenschaftlicher Volontär beim Museum und Park Varusschlacht im Osnabrücker Land (D).
In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit der Frage, welche Diskurs-Konzepte liegen dem vermitteltem Deutschbild durch die Arbeit der Ortskräfte der Goethe-Institute in der Russischen Föderation zu Grunde und führte mit diesen Interviews. Er berichtet von den Erkenntnissen dieser Studie.

Referenzen :
Museum und Park Varusschlacht im Osnabrücker Land (D)
Profil Martin Berghane

Projekt „Erinnerungsbrücke“

Mentions légales RGPD
© Février 2020 - 5 mars 2026

Nous remercions l'UFA pour son soutien à la réalisation de ce site internet.